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Auf seit Jahrhunderten
historischem bedeutungsvollem Grund hat sich seit 1936 Sudmerberg
mit Siedlerhäusern für Berg- und Hüttenleute zu einem Stadtteil
mit einem unverwechselbaren Flair entwickelt. Den Charakter
der Siedlung hat dies nicht geändert.
Sudmerberg ist ein Stadtteil von Goslar am Harz. Er liegt zwischen
Goslar und Bad Harzburg an der B6 und hat etwa 2000 Einwohner.
Der Rat der Stadt Goslar verabschiedete im April 1935 den Bebauungsplan
für das Gebiet Sudmerberg. 1936 bezogen die ersten Bürger ihre
Häuser und Wohnungen. Während des Zweiten Weltkrieges ruhte
die Bebauung. Ab 1948 fanden zahlreiche Flüchtlingsfamilien
ihre neue Unterkunft in Sudmerberg. In Erwartung zahlreicher
neuer Bewohner wurde auch in jenem Jahr der Bau der Sudmerbergschule
beschlossen, die 1950 eingeweiht wurde.
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Grundschule-Sudmerberg - Foto: S. Engel
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Zentral gelegen ist der Marktplatz mit Springbrunnen als Fläche
für Stadtteil- und Schützenfest. Es ist der ideale Treffpunkt
für Jung und Alt. An ihm liegen die Kirche, der Bäcker, die
Schule und die verbliebenen Geschäfte. Den Mittelpunkt bildet
ein Springbrunnen mit Bänken.
Der Springbrunnen auf dem Marktplatz beinhaltet einen Erzbrocken
aus dem Erzbergwerk Rammelsberg. Die Skulptur namens Mädchen
mit dem Wasserschirm stammt von der Hand der Künstlerin Anna
Barth aus St. Andreasberg.
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Springbrunnen
am Marktplatz - Foto: S. Engel |
Vom Aussichtsturm Sudmerberger Warte hat man Aussicht über den
Stadtteil selbst und die gesamte Stadt Goslar. Sie diente im
Mittelalter als Wachturm, gerade auch zum Schutz gegen die Braunschweiger,
die Goslar als lohnenswertes Ziel sahen.
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Aussichtsturm - Foto: Tino Schmoz
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Stadtteil Sudmerberg - Foto: Tino Schmoz
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Über die Grenzen des Stadtteils hinaus bekannt ist der Fanfarenzug
Powerbrass Sudmerberg mit dem Sitz in Sudmerberg, der bereits 1965
als Musikzug des ansässigen Schützenvereins gegründet wurde (siehe link unter Geschäfte).
Größter bisheriger Erfolg der Truppe ist eine Goldene Medaille mit dem Gesamtplatz 5 bei den
Deutschen Meisterschaften in Plön 2008.
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